Geckos

Geckos können je nach Art nacht- oder tagaktiv sein. Die kleinen Echsen verständigen sich untereinander durch Lautsignale und verfügen über an den Füßen angebrachte Haftlamellen, die es ihnen erlauben an glatten Flächen oder Gegenständen hochzuklettern. Die in der Wüste beheimateten Arten haben zwischen den Zehen Häute die das problemlose Laufen auf Sand möglich machen. Andere Arten wieder haben während der Evolution Krallen entwickelt, um sich optimal an ihren Lebensraum anzupassen. Die Insekten und Früchte fressenden Geckos sind hervorragende Jäger und legen mehrmals im Jahr bis zu 2 Eier.
Ihre Haut ist sehr empfindlich und zur Abwehr können sie sogar ihren Schwanz, der als Nährstoff- und Fettspeicher fungiert, abwerfen und ihn nachwachsen lassen. Geckos entwickeln sich seit ca. 50 Millionen Jahren und haben sich an alle Lebensräume perfekt anpassen können. Man findet sie in Wüsten, Tropenregionen und gemäßigten Klimazonen überall auf der ganzen Welt.

75 Prozent aller Geckoarten sind nachtaktiv und verfügen deswegen über eine Spaltpupille. Der Helmgecko kann nachts sogar Farben erkennen. Seine Zapfen sind 350 mal lichtempfindlicher als die des menschlichen Auges.

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