Mauereidechse

Merkmale: Die flinken und schlanken Mauereidechsen haben einen abgeflachten Körper der über kräftige Beine verfügt, und einen Schwanz der doppelt so lang wie der Körper werden kann. Zeichnungen und Farben können stark variieren, jedoch ist die braune Färbung mit schwarzem Fleckenmuster sehr verbreitet. Bei den Männchen können sich diese zu einem Netzmuster zusammenschließen. Dunkle und helle Längsstreifen sind bei anderen Tieren zu beobachten. An den Körperseiten verläuft ein mit hellen Flecken versehenes dunkles Längsband neben einem schmalen Zickzackband. Blaue Flecken können sich am unteren Bereich der Körperseiten wiederfinden.

Lebensraum: Mauereidechsen sind unter anderem auf Geröllhalden, sonnenexponierten Felsen, randlichen Kiesbänken, gerölldurchsezzten Trockenrasen oder großen Flüssen beheimatet. Da diese Lebensräume immer mehr verschwinden, findet man die Eidechsen immer öfter auch an unverfugten Trockenmauern in Weinbergen, in Ruinen, Burgen und Bahndämmen wieder. Sie mögen offene Steinflächen auf denen sie sich ausgiebig sonnen können und in denen es idealerweise auch Hohlräume und Fugen zum verstecken gibt. Diese sollten nach Südosten bis Südwesten orientiert sein.

Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Mauereidechsen ist zwischen Mitte Mai und Anfang Juni. Zur Eiablage werden bevorzugt vegetationsarme oder -lose Stellen am Boden benötigt. Es kann je nach Lebensraum und Witterung im Jahr bis zu 3 Gelegen kommen. Die Jungtiere schlüpfen nicht vor Ende Juli.

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