Ich habe vor Jahren mal ein frisch geschlupftes Bartagamenbaby, das so eigenartig zitterte an die Uni Hohenheim (Stuttgart) geschickt. Ich hatte damals Kontakt mit der Elke Zimmermann, die sich damals auf Bartagamen spezialisierte und auch das Buch "Das Züchten von Terrarientieren" schrieb.
Ich denke, wenn meine rote Lola so weiter leidet? muss ich etwas unternehmen und dann werde ich sie auf jeden Fall nach Hohenheim schicken. Anbei, falls ihr den noch nicht kennt, ein interessanter Auszug...........................
Was tun mit toten Tieren?
Trotz aller Sorgfalt und Pflege kann es immer wieder einmal vorkommen, daß ein Terrarientier stirbt. Sind keine äußeren Todesursachen festzustellen, sollte man das Tier auf jeden Fall sezieren und die Todesursache feststellen lassen. Zum einen um eventuell ansteckende Krankheiten früh in den Griff zu bekommen und die anderen Terrarienbewohner gezielt behandeln zu können, zum anderen um Haltungs- oder Ernährungsfehler das nächste Mal zu vermeiden. Zudem stellen Aufzeichnungen und Statistiken der verschiedenen Todesursachen in der Reptilienmedizin eine enorme Bereicherung dar, da sie es ermöglichen, Krankheiten rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die toten Tiere können jedem tierärztlichen Untersuchungsamt, vor allem aber den Institutionen, die sich speziell mit Krankheiten der Reptilien beschäftigen (z.B. Abt. für Parasitologie, Universität Hohenheim, 7000 Stuttgart 70), eingesandt werden. Zum Versand der Tierleichen hier einige wichtige Richtlinien: Das tote Tier sollte so schnell wie möglich versandt werden, eine Untersuchung an einem stark verwesten, stark beschädigten oder eingetrockneten Tier ist nicht mehr möglich.
Auch tiefgefrorene Tiere zeigen keinen eindeutigen Befund mehr. Legen Sie das Tier bis zum Versand in einem dicht schließenden Plastikbeutel in den Kühlschrank. (Tote Tiere möglichst am gleichen Tag versenden!) Packen Sie das Tier zum Versand am besten in eine Styroporschachtel, in die Sie einen zweiten Plastikbeutel mit Eiswürfeln legen.
In der Sendung sollte ein Begleitschreiben enthalten sein, in dem Tierart, ungefähres Alter, Geschlecht (soweit bekannt), Größe, Zeit der Pflege, Nahrungsangebote, Verhalten und ungewöhnliche Veränderungen beschrieben werden.
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